Mit deinem Website-Konzept zur erfolgreichen Website

Website-Konzeption: In 4 Schritten Struktur & Inhalte erstellen

Ein durchdachtes Website-Konzept ist das starke Fundament für alle weiteren Phasen der Umsetzung deiner Website. Wenn du den Entschluss gefasst hast, eine eigene Website für dein Business zu erstellen, dann solltest du die Struktur und deine Inhalte von Anfang an richtig planen. Wie du dein Website-Konzept erstellst, erfährst du ganz anfängerfreundlich in diesem Beitrag.
Veröffentlicht am 22.02.2022
Website-Konzeption: Inhalte erstellen

Ohne ein schlüssiges Website-Konzept fehlt einer Website oft der rote Faden.

– und das wirkt sich negativ auf deine Website-Ziele, die Ansprache deiner Zielgruppe und die Struktur der einzelnen Seiten aus. Die Website-Konzeption ist natürlich auch für bestehende Seiten möglich, doch kann der Anpassungsaufwand dann schnell größer werden als bei einem Relaunch. Der beste Moment für die Konzeption ist also, wenn du dir deine Website initial erstellst.

Bei der Konzeption deiner Website geht es insbesondere um ein durchdachtes Inhaltskonzept, bevor du dich um das Design und die technische Entwicklung deiner Website kümmerst. Vielleicht hast du schonmal von der Content-First-Strategie gehört? Diese besagt, dass insbesondere eine inhaltliche Positionierung deiner Website viel erfolgsversprechender ist, als sich durch besonders ausgefallenes Design abzuheben (das lenkt manchmal sogar eher ab). Natürlich soll deine Website in einem späteren Schritt auch ein ansprechendes und zu dir passendes Design bekommen – aber ganz nach dem Motto “Form follows Function” sollte es dem Inhalt folgen und mit diesem im Einklang stehen. Deshalb kümmern wir uns hier zunächst um den Inhalt deiner Website.

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1. Website-Strategie: Definiere deine Zielgruppe, dein Angebot und deine Ziele.

Eine erfolgreiche Website ist das Spiegelbild deines Unternehmens – deshalb ist deine Website-Strategie auch sehr ähnlich zu einer Unternehmensstrategie. Nur wer sein Unternehmen, seine Zielgruppe und sein Angebot genau kennt, kann eine erfolgreiche Website planen! Du solltest dir vor der konkreten Konzeptionierung der Struktur und des Inhaltes deiner Website also Gedanken über deine grundlegende Strategie machen. Falls du das noch nicht getan hast, findest du in diesem Beitrag Infos zu deiner erfolgreichen Website-Strategie.

Okay – nehmen wir also an, du hast alle Vorbereitungen zu deiner Website-Strategie abgeschlossen. Du weißt, wer du bist (im Sinne deines Unternehmens), wer deine Zielgruppe ist, wie du dich positionierst und du hast ein Angebot, das ein Problem deiner Zielgruppe löst. Dann können wir jetzt zum zweiten Schritt übergehen: Deine Zielgruppe noch besser zu verstehen!

2. Erfolgsfaktor für deine Website: Verstehe deine Zielgruppe (Buyer Personas).

Ich kann es nicht oft genug betonen: Du benötigst eine klare Spezialisierung deiner Website und solltest dich auf einen bestimmten Engpass einer ganz bestimmten Zielgruppe spezialisieren. Wir alle neigen dazu, die “eierlegende Wollmilchsau” anbieten zu wollen – am Ende ist damit leider niemandem geholfen und du versinkst in der Masse des Word Wide Web. Nur, wenn deine Zielgruppe sich wirklich verstanden fühlt und du ganz individuell auf sie eingehst, wirst du sie überzeugen. Diese klare Positionierung wird dir später bei der Ausformulierung deiner Inhalte helfen: Statt schwammigen Formulierungen und Website-Texten, die ihr Ziel verfehlen, wirst du deine Kund*innen mit deinen Texten begeistern.

Ein Tool, um deine Texte wirklich spezifisch und zielorientiert (für dich und für deine Zielgruppe!) zu verfassen, sind sogenannte Buyer Personas. Sie helfen dir, deine vorher definierte Zielgruppe besser zu verstehen, indem du dir eine ganz konkrete Person vorstellst. Du versuchst, ihre Wünsche, Motivation und Bedürfnisse zu verstehen. Du füllst deine Wunschzielgruppe sozusagen mit Leben. Danach richtest du dann den strategischen Aufbau und Inhalt deiner Website aus und kannst deine Website-Texte wesentlich spezifischer und genauer auf sie abstimmen. So ziehst du automatisch genau die richtigen Interessenten auf deine Website – und schließt die Unpassenden aus. Hier kannst du ruhig mutig sein. Du wirst sehen, es lohnt sich!

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3. Erstelle eine schlüssige Seitenstruktur für deine Website.

Deine Seitenstruktur ist quasi das strukturelle Grobkonzept deiner Website. Hier planst du, welche Seiten es auf deiner Website geben soll und welche Ziele du damit verfolgst. Es gibt hierbei keinen “one Way to go”: Jede Website ist anders aufgebaut, weil das natürlich ganz stark von den jeweiligen Zielen abhängt.

Grundsätzlich gibt es aber folgende Standardseiten auf jeder Business-Website, die auch du auf jeden Fall integrieren solltest:

  • Die Startseite:
    Hier erkennt dein/e Nutzer*in sofort, was du machst und findet eine Übersicht über die verschiedenen Themenbereiche auf deiner Website.
  • Die Über-mich-Seite:
    Hier stellst du dich und dein Unternehmen vor. Anstatt eines ausführlichen Lebenslaufes oder der Firmengeschichte solltest du dich auch hier darauf konzentrieren, weshalb du der/die Richtige bist, um deinen Kund*innen weiterzuhelfen.
  • Kontakt/Impressum (Pflicht!):
    Diese Seite ist Pflicht für jede Business-Website. In einem Impressum steht, wer für den Inhalt einer Website verantwortlich ist.
  • Datenschutzerklärung & AGB (Pflicht!):
    Diese Seite ist Pflicht für jede Business-Website. Sie soll Nutzer darüber ausführlich informieren, ob und in welcher Form die Erhebung personenbezogener oder anderer sensibler Daten auf der Webseite erfolgt.
  • Die Angebotsseite(n):
    Hier stellst du dein(e) Angebot(e) vor. Denke daran, vor allem glasklar darzustellen, was sich für deine Kund*in ändert, wenn er dein Angebot bucht. Mit welchem Problem ist die Kund*in bei dir richtig? Was ist an deiner Lösung anders? Vergiss außerdem nicht, einen direkten Weg zur Buchung oder zu einem kostenlosen Vorgespräch anzubieten.
  • Weitere mögliche Seiten:
    • Blog
    • Referenzen
    • Online-Shop

Bei der Auswahl deiner Seiten solltest du nun auf die vorher definierten Ziele deiner Website zurückgreifen.

Wenn du beispielsweise ein Café besitzt und mit deiner Website über News sowie Öffnungszeiten informieren und darüber hinaus noch ein Online-Reservierungs-Tool einbauen möchtest, dann reicht schon neben den Pflichtseiten eine Startseite mit den News, eine “Über-mich”-Seite und eine “Reservieren”-Seite für dich – darüber hinaus wäre z. B. eine Online-Speisekarte sinnvoll, damit deine Gäste sich vorab anschauen können, was sie erwartet. Wenn du ein Hochzeitsfotograf bist und auf deiner Website Referenz-Bilder zeigen möchtest, dann solltest du eine z. B. eine Galerie anlegen. Möchtest du dich mit deiner Website als Experte zu einem Thema positionieren und z. B. als Hundetrainer über verschiedenste Probleme bloggen, um online dazu gefunden zu werden, dann benötigst du einen Blog. Wenn du deine Produkte online vertreiben möchtest, solltest du natürlich einen Online-Shop anlegen. Dafür solltest du dir ganz genau deine Persona und ihre Kundenreise anschauen, um beurteilen zu können, was sie wirklich braucht.

Mein Tipp: Weniger ist oft mehr! Beschränke dich für den Anfang auf das Nötigste und bereite diese Inhalte dafür sehr gründlich und mit viel Liebe auf. Deine Website kann nach und nach mit deinem Business mitwachsen.

Eine grobe und ganz einfache Sitemap (also eine hierarchisch strukturierte Gesamtdarstellung) für deine Website kann dann z. B. so aussehen:

 

Website-Struktur: Aufbau einer Sitemap

Starte bewusst mit einer sehr groben Übersicht über die Struktur deiner Website.

4. Plane die konkreten Seiteninhalte für deine Website.

Wenn dein grobes Seitenkonzept steht, solltest du mit jedem Inhalt auf deiner Seite ein Ziel verfolgen und am Ende eine Aktion auslösen. Versetze dich beim Verfassen deiner Inhalte in deine Zielgruppe und versuche, wie sie zu denken. Frage dich immer: Ist diese Info gerade hilfreich für meinen Kunden/meine Kundin? Wenn die Antwort “nein” lautet, dann weg damit!

Hier findest du ein paar Beispiele, wie der Inhalt für die Grundseiten deiner Website aussehen kann:

  • Deine Startseite: Beschreibe hier in einem Satz, was du für wen machst und mit welchem Ergebnis, z. B. “Ich helfe Besitzern von Tierschutzhunden, gemeinsam Ängste zu lösen und entspannter durch den Alltag zu gehen!”. Erkläre dann, wie du das machst (Deine Methode, deine Kernleistung und dein Alleinstellungsmerkmal) und wie beispielsweise eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Außerdem darf hier eine Call-to-Action nicht fehlen, d. h. du musst dem Kunden ganz genau sagen, was er nun machen soll, z. B. “Jetzt unverbindliches Kennenlernen vereinbaren”. Außerdem solltest du hier eine Übersicht über die verschiedenen Themenbereiche auf deiner Website auflisten.
  • Deine Über-mich-Seite: Beschreibe, warum du tust was du tust (dein Warum)! Zeige deine Leidenschaft und Kompetenz für dein Thema. Zeige dem Kunden, warum du die richtige für dieses Problem bist!
  • Für die Impressums-Seite und die AGBs/Datenschutzerklärungen findest du übrigens Standard-Vorlagen im Internet, die du kopieren und an dich anpassen kannst. Auch das ist kein Hexenwerk!

Mein Tipp hier: Du musst das Rad nicht neu erfinden! Google doch mal nach deinem Thema, z. B. “Hundetrainerin” oder “Hundetrainerin Münster” und schau bei deinen Wettbewerbern vorbei. Die ersten Ergebnisse, die du bei Google findest, ranken offensichtlich sehr hoch und haben wohl etwas richtig gemacht 😉  Welche Seiten haben sie? Wie sind diese aufgebaut? Kopieren ist natürlich nicht erlaubt, aber du musst dir das Leben nicht unnötig schwer machen. Am besten holst du dir Inspirationen – und vielleicht fällt dir ja als Nutzer etwas auf, was man noch besser machen könnte?

Noch ein Tipp: Verliere dich hier nicht zu schnell im Detail! Es geht erstmal um den groben Aufbau der einzelnen Seiten – das wirkliche Texten einer Seite ist keine einfache Aufgabe und kann schnell mal sehr lange dauern. Das kannst du zu einem späteren Zeitpunkt noch im Detail ausformulieren – wichtig an dieser Stelle ist, dass deine Website-Inhalte als Ganzes Sinn ergeben und einen Mehrwert bieten! Wie gesagt: Eine Website ist zum Glück nicht in Stein gemeißelt!

Wie geht es jetzt weiter? Wenn du mit der inhaltliche Konzeptionierung deiner Website für’s Erste zufrieden bist (wie gesagt: die konkrete Ausformulierung kannst du später vornehmen), geht es im nächsten Schritt ganz praktisch um die Auswahl deiner Wunschdomain und eines passenden Hosters. Wenn du direkt durchstarten möchtest, lade dir gerne meinen kostenlosen Fahrplan herunter und erfahre, wie du in 10 konkreten Schritten zu deiner eigenen Website kommst!

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