Wie du mit deiner eigenen Website startest

Mit der richtigen Strategie zur erfolgreichen Website-Konzeption

Du bist Hochzeitsfotograf, Hundetrainerin, möchtest deinen eigenen Honig online verkaufen oder verfolgst ein anderes spannendes Projekt? Dafür benötigst du eine eigene Website, um auch online gefunden zu werden und neue Kund*innen zu generieren. Aber wie und womit startest du am besten? Dieser Beitrag zeigt dir praxisnah und anfängerfreundlich, wie du mit einer passenden Strategie den Weg zu deiner eigenen Website findest.
Veröffentlicht am 16.02.2022

„Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.“ – Abraham Lincoln

Die Basis für eine erfolgreiche Website ist deine Website-Strategie.

“Wie baue ich meine Website überhaupt auf? Welche Seiten benötige ich? Wie stelle ich mein Angebot dar? Und wo soll man da überhaupt anfangen?” Vielleicht stellst du dir gerade diese oder ähnliche Fragen – das ist super! Und wenn nicht, solltest du das auf jeden Fall tun. Denn wie bei anderen Projekten auch, sind bei deiner Website Planung und Vorbereitung die halbe Miete, um effizient ans Ziel zu kommen. Meiner Erfahrung nach scheitern die meisten Website-Projekte, weil ihnen von Grund auf eine richtige Strategie fehlt. In dieser Serie möchte ich dich auf der spannenden Reise zu deiner eigenen Website an die Hand nehmen. Wir beginnen heute also ganz basic und praxisnah mit der Website-Konzeption – denn sie ist deine Grundlage zum Erfolg.

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Der 10-Schritte-Fahrplan für deine Business-Website

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1. Definiere deine Zielgruppe und dein Angebot

Nehmen wir zum Beispiel an, du bist Hundetrainerin. In der heutigen Welt benötigst du eine Website für dein professionelles Business – nicht nur, um neue Klient*innen auf dich aufmerksam zu machen, sondern auch, um deinen bisherigen Kund*innen einen guten Service zu bieten, wie z. B. aktuelle Infos, deine Öffnungszeiten oder eine Kontaktmöglichkeit. Schaffe dir also zunächst einmal Klarheit darüber, für WEN du deine Website erstellst, mit welchem Problem deine Wunschkund*innen zu dir kommen und mit welchem Angebot du ihnen helfen kannst. Bei der Definition deines Angebots solltest du möglichst genau sein.

Als Hundetrainerin könnte das ungefähr so aussehen: „Ich biete individuelle Trainingsbegleitung für gestresste Hundebesitzer*innen, die in ihrer gewohnten Umgebung gemeinsam mit ihrem Hund arbeiten möchten, um anderen Hunden entspannter begegnen zu können“. Umso konkreter deine Zielgruppe und dein Problem sind, desto mehr fühlen sich deine Wunschkund*innen angesprochen. Sie sollen sich auf deiner Website selbst wiederfinden.

Vielleicht könntest du sogar verschiedene kleine Angebote auf deiner Website anbieten, die jeweils ein anderes Problem ansprechen und wirklich genau darauf zugeschnitten sind: Beispielsweise ein Hundetraining speziell für Hunde aus dem Tierschutz, die ganz besondere Probleme haben, oder ein Training für eine bestimmte Rasse, ein bestimmtes Alter etc. Auf diese Weise fühlt sich dein potentieller Kunde verstanden und du hast zusätzlich ein Alleinstellungsmerkmal, das dich von deinen Wettbewerbern abhebt. Trau dich also, dich auf einen bestimmten Engpass einer klaren Zielgruppe zu fokussieren! Es wird sich lohnen.

2. Konzeption deiner Website: Lege deine Ziele fest

Vor der Entwicklung deiner eigenen Website solltest du dich als nächstes fragen, welches Ziel du mit deiner Website verfolgst. Deine Ziele könnten z. B. sein, deine Produkte online über einen Shop zu verkaufen, dich über einen Blog als Expert*in zu positionieren oder über die Website Kontaktanfragen zu generieren. Werde auch hier wieder möglichst konkret und definiere deine Ziele SMART (spezifisch, messbar, annehmbar, realistisch und terminiert).

Als Hundetrainerin könntest du z. B. folgendes Ziel für dich definieren: “Ich möchte, dass pro Monat mindestens zwei Hundebesitzer aus der Nähe, die Probleme mit ihrer Hundeerziehung haben, über die Website ein Erstgespräch anfordern“.

Natürlich sind nicht alle Ziele immer konkret messbar, aber du solltest dir darüber im Klaren sein, was du mit deiner Website erreichen möchtest. Stelle dir dazu die folgenden zwei Fragen:

1. Frage zur Website-Strategie: Wie bekomme ich meine Wunschkund*innen auf meine Website?

Dafür muss deine Website z. B. erstmal bei Google gelistet und gefunden werden. Frage dich: Was haben deine Wunschkunden für Probleme? Wonach suchen sie in Suchmaschinen? Wo halten sie sich im Internet auf (nutzen sie z. B. Social Media – und wenn ja, eher Facebook, Instagram oder doch etwas ganz anderes)? Versuche, deine Zielgruppe zu verstehen und in einem späteren Schritt dein Angebot auf den passenden Kanälen oder über Werbeanzeigen so zu platzieren, dass deine Zielgruppe auf dich aufmerksam wird.

Als Hundetrainerin könntest du z. B. über diverse spezifische Probleme in der Hundeerziehung auf deiner Website bloggen – wenn dann ein Hundebesitzer genau nach dem Problem googelt, wird er auf deine Website aufmerksam.

Ein kleiner Disclaimer: Die gesamte Thematik ist zu komplex, um sie hier in diesem Blogbeitrag abzudecken – aber was ich dir hier mit auf den Weg geben möchte: Stelle dir die richtigen Fragen und versuche, deine Zielgruppe zu  verstehen und da abzuholen, wo sie gerade ist. Und das am besten auf eine ganz angenehme und natürliche Weise – indem du ihre Probleme verstehst und ihnen eine Lösung anbietest. Alles weitere folgt später.

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2. Frage zur Website-Strategie: Wie gewinne ich diese Website-Besucher*innen als Kund*innen?

Natürlich reicht es nicht, viele Besucherinnen auf deine Website zu locken, wenn du sie dort nicht von dir und deiner Expertise überzeugst. Dafür musst du ihnen zeigen, dass du ihr Problem kennst und die beste Lösung für sie hast. Sie müssen dir vertrauen, dass du ihnen weiterhelfen kannst. Das kannst du z. B. über kostenlose Hilfen tun, die du direkt auf deiner Website oder zum Download anbietest (z. B. ”Mit diesen 3 Tricks geht Ihr Hund entspannter spazieren”). Formuliere deine Angebote außerdem so, dass sie genau auf deine Kunden zugeschnitten sind. Hilfreich sind dabei auch Referenzen, also Aussagen anderer Kunden, die bereits mit dir zusammengearbeitet haben. Zudem solltest du ihnen immer direkt aufzeigen, welchen Schritt sie als nächstes tun können (um ihr Ziel zu erreichen, aber auch um dein eigenes Ziel zu erreichen), z. B. mit einem kostenlosen Vorgespräch oder einer Erstberatung. Diese zeigen übrigens auch, dass du 100% überzeugt bist, mit deinem Wissen weiterhelfen zu können.

In unserem Beispiel solltest du als Hundetrainerin auf jeden Fall dein Ziel (zwei Erstgespräche pro Monat) immer im Hinterkopf behalten und deinen Besucheri*nnen das auf deiner Website auch präsent und explizit anbieten.

3. Wie du jetzt mit deiner Website-Strategie startest

Schnapp’ dir einen Stift und beantworte die Fragen zu deiner Zielgruppe, deinem Angebot und deinen Zielen, um die richtigen Vorbereitungen für deine eigene Website zu treffen:

Die Sicht deiner Zielgruppe:

  • Mit welchem Problem kommt dein/e Kunde/in zu dir?
  • Wie können du und deine Website deinen Kunden/deine Kundin unterstützen?
  • Wo sucht deine Zielgruppe nach Lösungen und wo hält sie sich im Internet auf?

Website-Ziele aus deiner Sicht:

  • Welche Ziele verfolgst du mit deinem Unternehmen?
  • Wie kann deine Website dir helfen, deine Ziele zu erreichen? Was ist DAS eine Hauptziel deiner Website?
  • Wie bekommst du deine Wunschkund*innen auf deine Website? Wie machst du sie dort zu Kund*innen?

    Das klingt zunächst vielleicht etwas banal, aber es ist ganz wichtig, dass du dir diese Gedanken machst und sie auch festhältst! Dabei ist das Schöne an einer Website: Nichts ist in Stein gemeißelt. Sollte sich dein Unternehmen, dein Angebot oder Wunschkund*in weiterentwickeln, kann das auch deine Website problemlos. Du brauchst also keine Angst zu haben, etwas falsch zu machen.

    Wie geht es dann weiter? Nachdem du die Vorbereitungen für deine Website-Strategie abgeschlossen hast, geht es im nächsten Schritt um die Struktur und Inhalte für deine Website. Wenn du direkt durchstarten möchtest, lade dir gerne meinen kostenlosen Fahrplan herunter und erfahre, wie du in 10 Schritten zu deiner eigenen Website kommst!

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